Ich war die letzten Wochen hin und her gerissen zwischen Gelangweiltsein vom H!P und Begeistertsein.
Die Morning Musume-Audition war eine ziemliche Enttäuschung für mich (ich mag alle 4 Mädels, die gewonnen haben, aber SEHR viel lieber hätte ich Sara und Karin in MM gesehen ...).
Und jetzt das neue Album. Das 9. und das 10. waren ja ziemlich klasse, das 11. hatte ein paar gute Songs, wirkte aber zu schnell hingeworfen. Und an das 4. wird sowieso nie wieder etwas herankommen. ;-)
Aber nun zum 12.
Kann das was?
Mir waren alle Songs durch Konzertaufnahmen bereits bekannt, außer einem einzigen - somit war ich gestern beim ersten Hören nicht sonderlich überrascht, außer eben von dem einen Song.
Morning Musume: 12, SMART
01. Give me Ai
Interessanterweise, als ich diesen Song das erste Mal in einer Konzertaufnahme hörte, kamen mir erstens Tränen, zweitens war ich an irgendeinen Klassiker erinnert. Die Struktur der Melodie etc. Mir kam I WILL SURVIVE in den Sinn, glaube aber nicht, dass ich damit richtig liege.
Jedenfalls ein ziemlich grandioser Song, zwar in der Harmoniefolge etc. nach einem sehr wirksamen und einfachen Muster aufgebaut - aber das macht ihn nicht schlechter. Einer meiner Lieblingssongs von diesem Album.
02. Only you
Dieser Song erfuhr bei mir soetwas wie eine Transformation. Anfangs war ich nur froh, dass er nicht so kindlich-einfach klang wie die Single zuvor "Maji Desu ka ..."; dann begann ich den Song zu lieben. Irgendwann konnte ich ihn dann nicht mehr hören. Und jetzt finde ich ihn wieder ziemlich klasse.
Guter Song.
03. Silver no Udedokei
Japanischer Rap lässt mich immer wieder mal denken, wie cool Japanisch doch ist. Abgesehen von der bescheuerten Männerstimme (diesmal nicht Tsunku) und der etwas peinlichen Stelle "Don`t cry, dry your eyes" (die leider 2x vorkommt), ein ziemlich cooler, entspannter Song. Mag ich sehr (obwohl bei Reinas erster Solo-Stelle klingt sie, meiner Meinung nach, ein wenig "daneben").
Und wenn Riho es schafft, ihre Stimme etwas weicher klingen zu lassen, dann wird sie wirklich großartig.
Netter Song.
04. Suki da na Kimi ga
Für mich eins der Highlights. Yay. Das einzige Manko: Der Song fadet an der Stelle aus, die ruhig noch 5 Minuten hätte weiter gehen können. ;-)
Tsunku schrieb, dass seine Tochter und seine Frau das Lied unentwegt hören. Kein Wunder.
Ich weiß nicht genau, warum das Stück immer mit Perfume verglichen wird - abgesehen davon, dass es einen Technobeat hat und ein wenig Vokodereinsatz. Aber von mir aus.
05. Kaiketsu Positive A
Hätte soooo viel mehr sein können. Zum Beispiel, wenn es nicht die Plastikbläser wären, sondern echte ... Aber was soll man erwarten, das hier ist schließlich keine "Band", sondern eine Idolgruppe. Also Plastik. Ein netter Song, der nicht ganz funktioniert (also nicht ganz so reinhaut, wie er sollte), aber angenehm verspielt ist.
06. Kono Ai wo Kasanete
OKay. Das ist vermutlich der schwächste Song auf dem Album, der noch immer gut ist. Er erinnert sehr an °C-utes THE PARTY vom schrecklichen 5. Album (das war allerdings einer der wenigen Songs auf dem Album, den ich mochte). Ist angenehm. Für den schlechtesten Song des Albums noch immer ein guter Song.
07. Kono Chikyuu no Heiwa wo Honki de Negatte’ru n da yo!
Dieser Song hatte auch so eine seltsame Verwandlung in meiner Wahrnehmung. Zuerst mochte ich nur den Anfang. Den Rest fand ich etwas langweilig.
Dann begann ich den Refrain zu lieben. Und schließlich mochte ich auch den Rest.
08. Kare to Issho ni Omise ga Shitai!
Hier mochte ich Anfangs nur Sayus/Reinas Stellen - inzwischen liebe ich den ganzen Song.
09. My Way ~Joshikou Hanamichi~
Was soll ich sagen? Erst einmal: Schade. Denn in der Liveaufnahme klang der Refrain "jugendlicher" (als ob die gesamte 9. Gen ihn singen würde). Abgesehen davon: Momentan mein Lieblingssong von diesem Album!
10. Otome no Timing
Der einzige Song, den ich nicht kannte. Und obwohl ich Aika nicht mag und obwohl der Song mich verdammt an einen anderen Song erinnertt, finde ich ihn ganz, ganz klasse. ;-)
Vor allem freut es mich, dass Kanon und Erina gut klingen, was ich nicht erwartet hatte.
11. OK YEAH!
OK, yeah! ;-)
Techno-Para Para. Macht live sicher Spaß. Extrem simpel, aber witzig. Sehr gut.
12. Maji Desu ka Ska!
Der Song ist inzwischen so sehr mit Emotionen belegt bei mir (weil er automatisch Assoziationen zu einer bestimmten Zeit hervorruft), dass ich ihn mag. Aber rein rational betrachtet: Er klingt noch immer zu sehr nach Plastik und "Kindermusik". Ich wünschte, es wäre ein wenig mehr SKA. ;-)
FAZIT:
Für mich (bis jetzt - die Zeit wird das vielleicht noch mal ändern ...) eines der besten Momusu-Alben.
Vielleicht auf einer Höhe mit Nr. 9 und 10.
Vielleicht einleuchtender als RESONANT BLUE als Beispiel für eine ungewöhnliche Songstruktur, ist der Klassiker Souda! We're Alive:
Zudem möchte ich einen kleinen Gedanken zu Choreographien hinwerfen ...
Die Tanzlehrerin sagte einmal während einer Audition, dass der Tanz Ausdruck des Inhalts sei. Es seien keine lehren Gesten, sondern eine weitere Form des Ausdrucks.
Um den esoterischen Weg des letzten Artikels weiter zu gehen, ein kleiner Ausschnitt aus einem Film über Gurdjieff:
In wie weit das beim H!P wirklich umgesetzt wird (dass die Bewegungen Bedeutung haben), soll jemand Intelligenteres untersuchen, wenn er Lust hat. Hier ein kleiner Konzertausschnitt aus einem älteren °C-ute-Konzert:
Ja, nu.
Was ist denn jetzt los? Also, es ist ja kein Geheimnis. Und eigentlich sage ich es schon seit letztem Jahr, dennoch scheine ich es immer wieder zu vergessen und überrascht neu zu bemerken:
Das HELLO!PROJECT hat eine Hochphase. Natürlich gibt es auch negative Entwicklungen, aber im Großen und Ganzen scheint es auf einem hohen Niveau zu verweilen.
Natürlich ist das mit dem "hohen Niveau" wie immer relativ - und Geschmacksfrage.
Ich bin noch immer der Meinung (und damit mache ich mich sicher nicht beliebt), dass man entweder einen schlechten Musikgeschmack haben muss oder erst (als "Westler") lernen muss, diese "Musik" zu mögen. Der Grund dafür ist, dass die Stücke - häufig durch die verwendeten Sounds und die Struktur - wie westliche Popsongs aus den 80ern klingen.
Jetzt mal beiseite, dass es beim H!P nicht nur um die Musik geht, sondern um einen manifestierten Ausdruck von "positivem Leben" (oder wie immer man es nennen möchte), erscheint mir die Musik aus westlicher Sicht häufig "dünn"; beim genaueren Hinschauen (und unter Abstellen der kulturellen Filter - soweit möglich - als genial).
Ein kleiner Gedanke, der als Hintergrund für das Folgende vielleicht hilft:
Julian Treasure über die Wirkung von Sound:
Das nur, um die Wirkung und Wichtigkeit für die "Programmierung des Lebens" durch Sound und Musik zu unterstreichen. Und ich möchte mal wieder darauf hinweisen, auch wenn das auf den ersten Blick scheinbar nichts mit dem Thema zu tun hat: WIR, jeder Einzelne, sind die Gesellschaft. Je gesünder und positiver (oder gut gelaunt) der Einzelne ist, desto gesünder und positiver (ich weiß, dass dieses kleine Wort Zynismus auslöst - soweit ist es schon ...) ist die Gesellschaft. Dies ist KEIN Aufruf zum blinden "positiven Denken"! Eher ein Aufruf, die eigene Welt selbst in die Hand zu nehmen. Oder wie Tsunku in einem Liedtext schreibt:
Let's connect our hearts and make it happen
Even a little thing will do
I was taught that if it's to happen, it'll happen
Put big hopes into your dreams,
and get ready to fly
Because if the wind blows, we can fly to the big sky
(Morning Musume: Aozora ga Itsumade mo Tsuzuku You na Mirai de Are! (Let the Future Be One Where the Blue Sky Extends Forever!)
Was ich beim H!P (für mich) aber festgestellt habe ist, dass es vor allem die Struktur einiger Songs ist, die mich in ihrer Perfektion umhaut.
Damit meine ich nicht die Ebene einer gewöhnlichen Songsstruktur wie A-B-B-A oder dergleichen (obwohl auch auf dieser Ebene manche Songs eher ungewöhnlich erscheinen (Beispiel RESONANT BLUE von Morning Musume. Ich bin kein Experte, aber mir erscheint das wie: A-B-A-B-C-D-D-A-B-A-B-C-E(Bridge)-D-D-A-A (Wobei B sich jedesmal leicht verändert und D der "wirkliche" Refrain ist))).
Was da bei der von mir gemeinten Struktur noch hinzu kommt, das ist zum einen die Choreographie, die Abfolge der Gesangsstimmen (die zugleich für "Kenner" noch die Assoziationen zu den Charakteren der Sängerinnen hervorrufen) und die "Parts" des Publikums. Für mich in voller Perfektion z.B. hier zu finden:
Eine weitere Kleinigkeit, die momentan etwas nachgelassen hat (was aber auch an fehlenden Wissen bei mir liegen könnte), ist das Zitieren mehr oder weniger bekannter Songs (oder westlich betrachtet: postmodernes Mixen; weniger offene Menschen würden es vermutlich "Plagiate" nennen), was den Songs eine weitere Ebene verleiht.
Drei Beispiele.
Einmal offenes zitieren von Pachelbels Kanon in D (vermutlich eine der am meisten übernommenen Musikstrukturen in der Pop-Musikgeschichte):
Offen zitiert ab: 3:15ff.
Spätestens danach wird einem Hörer aber auch klar, dass der ganze Song sich bereits an dieser Melodie ausgerichtet hatte, wenn auch im Gewand eines 50er/60er US-Hits. ;-)
Das zweite, ebenfalls sehr alte, Beispiel ist von der Shuffle Group "Salt 5": Get Up! Rapper, in der klischeehaftes Rap/Hip Hop-Gebaren mit dem "Sound" von Queens "We Will Rock you" gemischt wird. Es ist kein 1:1-Zitat. Es wird nur der gleiche Sound (bei Egitarre und "Percussion") verwendet (1:24 ff. - besonders deutlich: 1:45 ff.):
Und noch ein älteres Beispiel:
Melon Kinenbi. Georgle Michaels FAITH?
Für mich mindert das alles nicht den Wert der Musik, im Gegenteil. Es legt eher eine weitere Ebene darüber.
Was aus meiner Sicht das H!P ausmacht: authentische Unschuldigkeit (beide Worte führen bei Nicht-H!P-Fans unter meinen Freunden immer wieder zu großen Diskussionen, da sie etwas völlig anderes sehen; und ich behaupte, dass das daran liegt, dass sie einen westlich konditionierten Blick (oder Realitätstunnel) haben, der ihnen sagt: Gefahr! Junge Mädchen in kurzen Röcken!!! Aber dazu später vielleicht mehr).
Zu untersuchen, was es mit sogenannter sakraler Geometrie und Sound auf sich hat, bedürfte nun einer mehrere Bücher füllende Abhandlung. Das können gerne intelligentere Leute machen.
Ich möchte hier nur ein paar Ideen hinwerfen.
Was meine ich mit "authentische Unschuldigkeit"?
Wie Tsunku einmal sagte, wenn ich mich richtig erinnere: Mädchen, die zu Auditions kommen und Idol-Allüren haben, interessieren ihn nicht. Stärker noch zu sehen bei der Audition von Koharu, die über ihre Heimatstadt etwas erzählte wie: Dort seien alle Menschen freundlich und grüßen sich (deshalb liebt sie die Stadt, aus der sie kommt). Tsunku wurde hellhörig (und ich glaube, dass DIESE Information ihn dazu brachte, Koharu überhaupt in Morning Musume zu stecken), und seine Reaktion war: Da will ich ihn!
Vor allem bis ins Jahr 2006 sah man zudem eine Tendenz, Situationen zu erschaffen, in denen die H!P-Mitglieder spontan reagieren mussten - um dadurch ihren "wahren" Charakter zu offenbaren.
Jedenfalls, um diese Gedanken abzukürzen: Ich sehe das H!P als ein Designprojekt: Es wird ein Umfeld aus Wärme, Unschuldigkeit, Spaß und Entspanntheit erschaffen, bei dem man sich entscheiden kann, einzutreten - oder nicht. Der Schlüssel, um in diese Welt zu gelangen, ist sicherlich, den westlichen Zynismus abzulegen, die konditionierten Filter abzuschalten oder sie zumindest herunter zu dimmen, um die Intention wahrzunehmen.
Wichtig ist vielleicht noch der Gedanke von "kawaii" als ein Konzept, das über "niedlich" hinaus geht, indem es auch noch eine "heilende" Wirkung hat. Wie das Spielen mit Katzen. ;-)
Das gesagt, muss ich darauf hinweisen, dass das Klischee, das meine Bekannten auf das H!P projizieren, im Grunde das ist, was auf AKB48 zutrifft (ohne dass ich das verdamme, ich denke nur, dass es bis jetzt der große Unterschied ist zwischen H!P-Zeugs und AKB-Sachen): Die Alben mit Sex (und ein wenig Gewalt) zu verkaufen.
Leider beginnt diese Idee auch ein wenig Einzug zu halten beim H!P, schaut man sich die neueren Entwicklungen bei Berryz an. Natürlich, verglichen mit AKB48, noch alles extrem harmlos - aber ... schade.
Auf dem offiziellen Buono!-YT-Channel kann man, wenn man nicht unter der Diktatur der GEMA lebt, das neue Buono!-Video zur Single NATSU DAKARA sehen und hören. Da GEMA aber Videos wild sperrt, auch von Musik, die nicht in Deutschland veröffentlicht wird, sie also gar nichts angeht, müssen wir hierauf zurückgreifen:
Die Single gehört für mich jetzt schon zu den besten H!P-Singles überhaupt; es hat etwas von einem klassischen Popsong - könnte vielleicht von Tanpopo sein.
Keine Ahnung, was gestern los war, aber ich hatte scheinbar ein goldenes "Händchen". ;-)
Ich bin gerade im Himmel.
Gestern war nach langer, langer Zeit mal wieder ein "Tag der neuen Musik" für mich.
Folgende Alben bereicherten gestern meine Welt:
John Zorn: Interzone (2010)
Acid Mothers Temple: In 0 to ∞ (2010)
Boris: New Album (2011)
Und erstaunlicherweise kann ich von allen 3 sagen, dass sie zum Besten gehören, das ich jeweils von den drei seit Jahren gehört habe.
(Außerdem gab es gestern den ersten Radio-rip der B-Seite der neuen Morning Musume-Single (Only You) zu hören; war erstaunlich "spaßig".)
John Zorns Album ist ein Tribut an Burroughs, besteht aus 3 langen Stücken, die ganz wunderbar sind. Ich kann mich an kein Zorn-Album erinnern, das mir so gut gefallen hat; allerdings von seinen rund 400 Alben habe ich auch nicht so sher viel, vielleicht 10-15.
AMTs Album ist erstaunlich ruhig und eine Art Fortsetzung zu ihrem Terry-Riley-"Cover" IN C. 4 Stücke, die jeweils über 18 Minuten gehen - und einfach wunderbar sind. Ich kann, ehrlich gesagt, die ca. 200 (gefühlt) Alben von AMT nicht mehr auseinander halten, aber dieses Album ist momentan mein liebstes von ihnen ...
Boris: Ich hatte die letzten Jahre ein wenig das Interesse an Boris verloren, weil mir alles seit RAINBOW (2006/2007) ein wenig zu "öde" erschien. Als ich letztens den neuen Film von Nakashima, CONFESSIONS, sah und dort der Soundtrack zu großen Teilen aus Boris bestand, erwachte mein Interesse wieder ein wenig. Zumindest genug, um mir diese CD zu besorgen.
In einer Woche erscheint auch in Deutschland ein neues Boris-Album, ATTENTION PLEASE, das auch ein paar Songs von NEW ALBUM erhalten wird - nur in anderen Versionen. NEW ALBUM hingegen wurde nur in Japan veröffentlicht und zudem ist die Vinyl-Version ziemlich ... anders ... Noch popiger (die liegt interessanterweise auf YT herum). GANZ klasse, dieses Album (CD Version)!
Jetzt bin ich wieder hungrig auf neue Musik.
Um das ganze zu "kontra-punk-tieren" (häh?):
Vorgestern wurde mir bewusst, dass das 4. Morning Musume-Album - IKIMASSHOI! - nach wie vor ihr bestes ist. Auf CD gepresster Spaß in "Reinform"; allerdings nur für Geisteskranke wie mich geeignet. ;-)
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OKAY - heute ist also der Tag. ;-)
Das neue °C-ute-Album!!! Yay!!! ;-)
"超WONDERFUL!6"
Keine Vorrede, gleich loslegen:
01.超WONDERFUL!
Inzwischen schon so häufig gehört, dass ich es sehr mag. Anfangs fand ich es etwas "flach".
Aber netter "Rock" mit einem ... "herzöffnenden" (was immer das heißen soll) Refrain.
Und einer Instrumentalstelle, die der neuen "°C-ute-Mode" folgend "seltsam" ist. Wie bereits bei jedem Song seit Aitai Lonely Christmas ...
02.Midnight Temptation
Vielleicht DER Song auf dem Album. Mehr "Techno" mit tollen Gesangsstellen, netter Melodie ... und 80er-Gitarrensolo (das mich irgendwie an Prince erinnert).
03.Kiss me 愛してる
Die aktuelle Single. Klasse, vor allem live.
04.いざ、進め! Steady go!
Ich vermute, dieser Song macht live mehr Spaß. Dennoch klasse.
05.ルルルルル
Die erste Ballade. Sehr hübsch.
06.別れたくない・・・
Oh ha - R'nB? Sowas in der Art. Sehr schöner Song. Klingt bissel melancholisch, was bei dem Titel auch nicht verwundert. Ich möchte nicht, dass wir uns trennen ... oder so in der Art.
07.会いたいロンリークリスマス
Die vorletzte Single - und sicher einer der besten H!P-Songs der letzten Jahre.
08.サークル
Und hübsch gehts weiter.
09.Danceでバコーン!
Nach wie vor der "Übersong" - oder so. ;-)
10.3番ホーム 3両目
Ebenfalls sehr schön. Kaum was anderes drüber zu sagen.
11.キャンパスライフ~生まれて来てよかった~
Und die Single, die für mich noch zur schwachen °C-ute-Phase gehört, wenn es auch eine Verbesserung war ... Inzwischen mag ich den Song ziemlich gerne, vor allemn live.
Klingt alles nicht, als sei ich begeistert. Bin ich aber. Wohl das beste H!P-Album ... dieses Jahres? Wer weiß.
Nun, meine Erwartungen sind nicht groß. Das sechste Album war sehr, sehr gut, aber danach schien mir bei Berryz irgendwie die Luft draußen. So schlimm, dass ich es kaum noch schafte, mir ein Konzert von ihnen anzuschauen. Das lag vielleicht daran, dass es mir bei den H!P-Sachen kaum um musikalische Dinge geht – wenn es so wäre, würde ich mir wirklich Gedanken um mich machen … -, sondern um … Stimmungen, Atmosphären, eine “energetische” Ebene. Und das fehlte in den neueren Sachen bei Berryz. Andererseits hat das H!P momentan eine geradezu unglaubliche Phase. Es erfindet sich neu und nach den Dingen, die sich bei °C-ute abzeichnen, sollte ich die Erwartungen vielleicht doch nicht zu sehr runterschrauben …
1. Icchoume Rock! (一丁目ロック!)
Ich denke, dieser Song hat das gewisse Etwas, Musikalisch eine Mischung aus einfachen Rock mit lustigen “Punk”-Stellen und witzigem “Gegröhle”; klingt peinlich nach Bierzelt, macht aber Spaß.
2. Heroine ni Narou ka! (ヒロインになろうか!)
Okay, die Single kenne ich ja schon. Als ich es das erste Mal hörte (in einer Live-Version) dachte ich, dass es DAS grandioseste Lied ist, das ich seit langem gehört hatte vom H!P. Ich denke auch noch immer, dass es etwas hat, das es zum Klassiker werden wird. Die leichte Melancholie der Stimmung und die Laibach-haften Chöre im letzten Drittel. Ich vermute, es wird der beste Track auf dem Album bleiben …
3. BOMB BOMB JUMP
Oh – ha. Back to the roots? 50er-US-Pop. Sehr, sehr lustig.
Ich habe das Gefühl, die haben neue Arrangeure. Es ist zwar alles vertraut, aber da sind kleine Einfälle wie seit langem nicht …
4. Masshiroi ano kumo (真っ白いあの雲)
Oh, eine Ballade.
Hübsch. Was auffällt ist, dass zwar die synthetische Instrumentierung noch immer da ist, aber angereichert durch akustische Instrumente (oder gute Samples dergleichen?).
5. Maji Bomber!! (本気ボンバー!!)
Der Song erscheint m ir inzwischen so alt, dass ich überrascht bin, dass er auf diesem Album ist und nicht auf dem davor. Ist ein netter Rock-Song, der mir den letzten Sommer schon Spaß machte – und mich gerade in dessen Atmo zurückversetzt.
6. Joshikai The Night (女子会 The Night)
Techno-Pop. Durchaus lustig. Mir fällt nur auf, dass viele H!P-Songs die gleichen “Pausen” und dann folgenden Harmonien haben. Schwer zu beschreiben. Das hat für mich dann immer etwas B-Seiten mäßiges. Ich denke, wenn der Song nicht mehr neu ist, wird er mehr Spaß machen. Oh, bhier auch 80er Gitarrensolo - wie es auf dem kommenden °C-ute-Album häufiger kommen wird.
7. Girls Times (ガールズタイムス)
Hahahaha. Geil. DAS ist unerwartet. Bluesrock oder sowas. Aus irgendeinen Grund verursacht der Song ein „Giggeln“ – und gute Laune. Das lustige ist, dass es zwar extrem klischeehaft ist – aber durch den Kontext des Albums einfach cool ist. Whatever. Ich liebe es.
8. Onna no Pride (女のプライド)
Mann. Schade, die ersten Sekunden versprachen mehr. Aber auch nett verspielt. Erinnert mich extrem an die 80er. Sehr nettes „Klavier“-Solo.
9. Shining Power (シャイニング パワー! )
Altbekannt. Anfangs mochte ich es nicht so sehr, auch wenn ich eigentlich diesen 70er-Soul-Funk-Disco-Sound mögen müsste. Inzwischen mag ich ihn auch.
10. Magical Future! (マジカルフューチャー!)
Auch altbekannt. Huch, klang das schon immer so? Scheinbar hatte ich nie richgtig hingehört. Jetzt mag ich es zumindest.
Fazit.
Gegen meine Erwartungen ein extrem gutes Album. Es könnte sogar besser sein als das kommende °C-ute-Album, etwas, das ich nicht für möglich gehalten habe – da die Previews des °C-ute-Albums sehr vielversprechend klangen.